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Yoginis lieben langfristig mit Oxytocin

Yoga & More

Alexa

October 15, 2020

Oxytocin

Was bewirkt Oxytocin im Körper und wie kurbelt man die Oxytocinproduktion an?

Liebe ist eine Substanz, genauer: viele Substanzen, ein Cocktail aus Hormonen, welcher bei der betreffenden Person die verschiedenen Phasen des Verliebtseins hervorruft. Während Dopamin Schmetterlinge fliegen lässt und die Welt mit rosarotem Zuckerguss überzieht, verstärkt Oxytocin die Bindung zwischen Paaren und schafft Zuneigung, Zärtlichkeit und Vertrauen. Es wird deshalb gemeinhin auch als “Kuschelhormon” bezeichnet. Doch es gibt einen einfachen Weg, die Oxytocinproduktion auch dann anzukurbeln, wenn gerade kein Partner zum Anschmiegen verfügbar ist: Yoga!


You can touch this!

Körperliche Nähe ist für das menschliche Wohlbefinden existenziell. Beim Streicheln und Küssen werden Drucksensoren in der Haut stimuliert, was Oxytocin freisetzt und so den Spiegel des Stresshormons Cortisol sowie den Blutdruck sinken lässt. Gleichzeitig wird dadurch der Vagusnerv aktiviert, der eine besondere Funktion im vegetativen Nervensystem übernimmt und die Tätigkeit fast aller inneren Organe, wie etwa Blutzuckerspiegel, Atmung oder Herzfrequenz beeinflusst. Nehmen wir in gestresstem Zustand Verbindung zu ihm auf, übernimmt er die Rolle unseres körpereigenen Entspannungscoachs. Oxytocin fungiert also nicht nur als Hormon, sondern auch als Neurotransmitter: es steigert die Empfänglichkeit für zwischenmenschliche Signale und sorgt zusammen mit dem Vagusnerv für Ruhe und Gelassenheit. Aber Oxytocin ist nicht nur wichtig für unser physisches Wohlbefinden, sondern sorgt auch für die Bereitschaft zu einer längerfristigen Bindung und verstärkt die Treue gegenüber dem eigenen Partner.

Wie schön wäre es also, wenn wir unseren Oxytocin-Spiegel gezielt steuern könnten?

 

Übung macht die (Liebes-)meisterin

In einschlägigen Studien zur Erforschung der Wirksamkeit, wird Oxytocin in der Regel als Nasenspray verabreicht. Allerdings ist immer noch unklar, wie gross der Anteil der Dosis  ist, der auch tatsächlich das Gehirn erreicht. Darüber hinaus gibt es keine bekannten Nahrungsmittel oder Umweltfaktoren welche geeignet wären, die Konzentration von Oxytocin im Blut oder im Gehirn zu erhöhen. Zwar gibt es verschiedenste Anbieter, welche Oxytocin-Nasensprays vertreiben, doch ist hier Vorsicht geboten, da die Wirkstoffzusammensetzung meist nicht zuverlässig nachzuvollziehen ist. Hinzu kommt, dass die Wirkung schnell wieder nachlässt: innerhalb von nur drei bis 20 Minuten verringert sich die ursprüngliche Hormonmenge bereits um die Hälfte.

 

Eine gänzlich risikofreie und zudem langfristig wirksame Möglichkeit, um ein Gefühl tiefgehender Verbundenheit - vor allem mit sich selbst (Lesematerial)- herbeizuführen, ist hingegen Yoga. Im Sanskrit bedeutet der Begriff “Yoga” soviel wie “verbinden” oder “verknüpfen”. Steht am Anfang der Praktik das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung, ist das Ziel, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Aber Yoga sorgt nicht nur auf spiritueller Ebene für Harmonie und Gleichgewicht, sondern auch in biochemischer Hinsicht - denn es lässt den Oxytocin-Spiegel ansteigen. So weist eine Studie des National Institute of Mental Health and Neuroscience (NIMHANS) in  Bangalore, Indien, aus dem Jahr 2013 darauf hin, dass Yoga die Oxytocinkonzentration im Blut langfristig ansteigen lässt. Wer also regelmäßig die Matte aus dem Schrank holt, der ist weniger ängstlich, glücklicher und fühlt sich stärker geliebt.

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