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Erholung fürs Gehirn

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Yoga & More

Julia

November 15, 2020

Erholung fürs Gehirn – Das Warum und Wie

Immer mehr müssen wir lernen mit der täglichen Informationsflut zu leben. Offensichtlich ist es jedoch nicht, denn unser Gehirn ist süchtig - süchtig nach Einflüssen und Informationen.Es ist ständig am Arbeiten. Leicht lassen wir uns dazu verleiten zu Glauben, dass wir bei einer Seifenoper, einem spannenden Buch oder Podcast die notwendige Erholung für unseren Geist finden. Dem ist nicht so. Unser Gehirn wird berieselt mit Informationen – Bilder, Farben, Töne – und verarbeitet diese. Keine Zeit für eine Pause = keine Erholung fürs Gehirn.  

Erholung fürs Gehirn muss gelernt sein

Unser Gehirn braucht eine tägliche Auszeit - zusätzlich zur Schlafenszeit! Vergleichbar mit einer Trance, soll es immer wieder ein kleines Zeitfenster bekommen in dem es nicht einströmenden Reizen ausgesetzt ist. Diese Zeit nutzt das Gehirn, um zu sortieren, analysieren und erneut zu sortieren. So zum Beispiel wenn wenn wir die umliegende Landschaft betrachten und die Sonnenstrahlen auf unserem Gesicht geniessen, sind wir präsent im Moment – und das Gehirn kann im Hintergrund sortieren.

Warum Erholung fürs Gehirn?

Warum ist es notwendig für unser Gehirn sich auszuruhen? Die Antwort liegt auf der Hand! Überladen wir unser Gehirn mit einem Dauerstrom an Einflüssen, führt es zu einem erhöhten Stressniveau. Das überfordert das Gehirn und somit auch uns.

Nicht umsonst haben zahlreiche bekannte Menschen, wie z.B. Steve Jobs Stunden damit verbracht, zu meditieren und Gedanken loszulassen. Dies in Stille und ohne jeglichen Informationseinfluss. Sogar der große Buddha, so der Legende nach, kam zu seinen Unterweisungen, nachdem er mehrere Tage in Stille und Einsamkeit verbracht hatte. Diese wenigen Tage waren für ihn in seinem Wissen effektiver als all die Jahre, die er mit seinen Lehrern verbrachte.

Das grosse Wie der Erholung fürs Gehirn

Was kannst du tun, um deinem Gehirn eine Pause zu gönnen, ohne gleich im Lotussitz zu meditieren?

Hier sind ein paar Möglichkeiten:

  • Beim Autofahren: mach das Radio aus. Kein Hörspiel, kein Radio. Sollte es dennoch Musik sein, dann ein Lied in einer fremden Sprache, die dir nicht sehr vertraut ist. Denn wenn es zu vertraut ist, singst du mit und dein Gehirn arbeitet wieder.

  • Beim Essen kochen: konzentriere dich auf das Essen und das Kochen an sich. Es wird sowohl schmackhafter und gleichzeitig erholsamer für dein Gehirn. Nimm die Gerüche und Farben bewusst wahr. Rieche an den Gewürzen.

  • Verbringe mindestens 1 Stunde pro Tag mit etwas, das keine Hirnaktivität erfordert. Yoga ist besonders gut, denn bei der Praxis konzentrieren wir uns verstärkt auf den Körper und das Gleichgewicht. Der Geist wird wiederkehrend auf die Atmung und Haltung gelenkt und hat somit kaum eine Chance an was anderes zu denken. Joggen oder Step-aerobic, oder eine andere Form von Training in Kombination mit anderen Übungen eignen sich genauso dafür. Alles was die bewusste Wahrnehmung des Körpers fördert, entlastet somit Geist und Gehirn.

  • Trivial und doch erwähnenswert – jede Form der Meditation: eine Meditation zu Klängen der Musik, mit dem Fokus auf den Atem oder dem Lauschen der Stille. Die Abwesenheit von Gedanken ist die beste Entladung für das Gehirn. Meditation in allen ihren Erscheinungsformen ist dafür ein ideales Werkzeug. 

  • Erlaube dir mindestens eine Stunde pro Woche, nichts zu tun. Das ist normal! Mit «Nichts» ist jedoch nicht eine Staffel auf Netflix gemeint. Es ist buchstäblich nichts. Man kann aus dem Fenster schauen, sich hinsetzen und langsam Tee trinken. Leichter gesagt, als getan! Für unser Junkie-Gehirn ist es fast unerträglich. Beginne mit mindestens 15 Minuten pro Woche. Es wird dir nach einer Weile gefallen.

  • Lass dich auf körperliche Empfindungen ein! Schließlich hat die Natur dir einen Körper geschenkt, der so viel fühlen kann! Wärme von der Sonne, Wasser auf der Haut, Wind in den Haaren, heißer Tee in den Händen, Kontrastdusche, weicher Pullover, sanfte Körpercreme ... Geniesse alles im hier und jetzt!

  • Nutze deinen Geruchssinn. Gönn dir eine Selbst-Fussmassage mit deinem Lieblingsduft in einem Basisöl verdünnt. Lavendel eignet sich zum Beispiel besonders gut. Lass dich im Reformhaus oder der Apotheke beraten!

  • und zu guter Letzt – ein digitales Detox! Gönne dir eine Auszeit! Beginne damit vorm Schlafen gehen die Bildschirmzeit zu reduzieren. Wenn du mehr Zeit hast - plane eine Wanderung in den Bergen für 2-3 Tage. Sei in der Natur ohne Empfang und koppele dich von allen Ausseneinflüssen ab.

Apps, Artikel und mehr zu diesem Thema findest du hier:


  1. Headspace: Headspace wurde von einem Businessman mit Burnout und einem britischen Mönch gegründet. Sie wollen es jedem ermöglichen durch Meditation eine Balance und Halt zu finden. 
  2. Self-Empowerment: Stärken durch Beobachten: „To empower“ heisst „stärken, befähigen“. Sich selbst zu beobachten, liefert uns Informationen. Dieses Wissen bestärkt uns darin Abweichungen aus dem Gleichgewicht zu erkennen und auf unsere Intuition zu vertrauen. Werde stärker und aktiver durch simples Beobachten!
  3. Artikel zu Meditation - Buddhismus-aktuell.de
  4. Anfänger Tipps zur Meditation - Der-buddhismus.de
  5. Wie Meditation Gehirn und Geist verändert - Welt.de

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